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Gott und die Welt

Es geht aufwärts

Ja wirklich: Es geht aufwärts! Wer schreibt heute schon so einen Satz? Es ist üblich geworden, dass alle Welt jammert und stöhnt, wie schrecklich alles geworden ist. Selbst so genannte seriöse Blätter scheuen nicht mehr davor zurück, nur noch mit grauslichen Titeln auf der Ersten Seite aufzumachen. „ Bad news are good news“ könnte man meinen. Natürlich ist es naiv, die Tatsachen zu leugnen und an Corona vorüber zu gehen. Oh! Nun hab ich das Unwort doch gesagt, obwohl ich mich  nicht der Schar der Miesepetriger anschließen wollte, Weihnachten ist vorbei und das begann auch unter ärmlichsten Verhältnissen: In einem jämmerlichen Schafstall. Und was ist daraus geworden: eine Weltreligion, die sich Christentum nennt. Wie komme ich eigentlich in diesen trüben Tagen auf solche Gedanken? Ich musste kürzlich früh aufstehen und trat vor die Tür. Ganz weit oben am Himmel sah ich den verblassenden Mond und ein ganz fernes Leuchten wagte sich durch die Wolken. Ich war allein und hörte plötzlich ein ganz leises Piepen. Nicht unbedingt fröhlich und aufgeweckt klang es. Aber es war ein kleiner Ton, der die Dunkelheit durchbrach. Kann das sein? dachte ich. Jetzt im Januar schon Vögelchen? Tatsächlich von irgendwo her, kam eine Antwort ebenso zaghaft. Sucht da vielleicht jemand einen Gefährten? Ja, die Natur hat ein Gespür dafür, dass der Winter zwar nicht vorbei ist, aber sich eher dem Ende als dem Anfang nähert. Sollen wir vernunftbegabten Menschen dann nicht auch eher optimistisch dem Frühjahr entgegen sehen, auch wenn es noch so weit weg erscheint.

Es kann nur aufwärts gehen, sonst geht alles abwärts.

Das meint mit Gottes Hilfe

Ihr Klaus Marheinecke

Klaus Marheinecke, Kath. Kirchengemeinde

MARIÄ  HIMMELFAHRT