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Freitag, 27. Januar 2012

Ihre Spende zu Weihnachten

Wenn Sie anlässlich des Weihnachtsfestes unsere Kirchengemeinde und die viele gute Arbeit, die sichtbar und unsichtbar geleistet wird, unterstützen wollen, dann finden Sie hier alle wichtigen Informationen.

Aktuelles

Martinskirche 05.02.12 18:00
Tangomesse im Gottesdienst

5. Februar 2012, 18.00 Uhr, Martinskirche

Alt-Rahlstedt 12.02.12 11:00
Jazzgottesdienst

Sonntag, dem 12. Februar 2012, 11.00 Uhr, Kirche Alt-Rahlstedt

Willkommen auf der Homepage der Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt

Gottesdienste, Veranstaltungen, Kontakte - alles Wissenswerte zu unserer Gemeinde finden Sie hier.

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Grußwort der neuen Bischöfin

Bischöfin Kirsten Fehrs

Liebe Gemeinden im Sprengel Hamburg und Lübeck!
Liebe Leserinnen und Leser!

Macht hoch die Tür – ein neues Kirchenjahr beginnt und mit ihm auch meine Amtszeit als Ihre Bischöfin. Ich freue mich sehr darauf und nutze gern die Gelegenheit, über diesen Gemeindebrief mit Ihnen Kontakt aufzunehmen und Sie ganz herzlich zu grüßen. Denn die Verbindung zu „meinen“ Gemeinden ist mir wichtig; mir liegt daran zu erfahren, was Sie beschäftigt, was Sie bedrückt, was Sie freut, worüber Sie theologisch nachdenken und was Sie in Ihrem Glauben bewegt. Und so hoffe ich, dass wir einander kennen lernen: bei Jubiläen und Gottesdiensten, in den Kommunen, Vereinen, Verbänden und kulturellen Institutionen, mit Kirchennahen aber auch denen, die ihre Anfragen an uns haben, bei der Entwicklung neuer Ideen und Projekte, kurz: beim Gestalten unserer Kirche in ihrer Vielfältigkeit. Denn evangelisch sind wir nur gemeinsam!
Bei allem Tun und auch Lassen trägt mich in diesen Adventstagen die Weihnachtsgeschichte. Zur überwältigenden Sehnsucht der Weihnachtsbotschaft, die uns alle Jahre wieder in ihren Bann zieht, gehört die Verheißung des Friedens für die ganze Welt. Dieses tiefe, unerfüllte Sehnen nach dem „Frieden auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“ hält die Sinne wach. Es lässt mich ungeduldig mit einem anderen schönen Adventslied drängen: „O Heiland, reiß die Himmel auf! Reiß ab, herab, herab vom Himmel lauf!“ Er soll sich beeilen, der Heiland. Es kann nicht bleiben, wie es ist, Gott im Himmel! Der Dichter des Liedes, Friedrich Spee von Langenfeld, gibt sich als Sehnsüchtiger zu erkennen, dem etwas fehlt, und nicht als Sicherer, der alles hat. Und so ist dieses Lied ungemein tröstend in seiner Ungeduld, die noch etwas erwartet. „O Sonn, geh auf, ohn´ deinen Schein in Finsternis wir alle sein“. Denn die Sonne des Lebens wirft ein Licht auf die, die im Schatten sind und des Jammers voll. Sie alle sind gehalten in den kleinen Händen des Krippenkindes, das Friedefürst heißt und Wunderrat, aber auch „Flüchtling“ und „Vom-Tode-Bedrohter“. In ihm wird die Sehnsucht nach Frieden wahr. Gerade jetzt lässt es sich erahnen. Grund genug, sich getrost nach ihm auszustrecken und unbeirrbar neue Anfänge im Leben zu erwarten!
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit, innerlich erfüllt mit eben jener Sehnsucht, die uns Christinnen und Christen zur Liebe antreibt. Herzlich

Ihre Bischöfin Kirsten Fehrs