Einsamkeit
„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ 1.Mose2,18
Einsamkeit kennt zwei Gesichter:
Zum einen kann sie bewusst gewählt sein, um sich selbst zu schützen, sich der eigenen Stärken und Ziele wieder bewusst zu werden und Gott zu begegnen.
Zum anderen kann Einsamkeit ein schmerzhafter, ungewollter Zustand sein, in dem es uns an menschlicher Nähe und Verbundenheit fehlt.
Mir ist Beides vertraut:
Die ersehnte und gewählte Einsamkeit, in der ich zur Ruhe komme. Ohne Ablenkung kann ich mein Leben betrachten, Vergangenes loslassen und Neues entdecken oder planen. Ich kann Gott – Heiligen Geist einladen, mir die nächsten Schritte aufzuzeigen.
Fühle ich mich einsam und verlassen, hilft es mir, zu prüfen, wie es um meine Beziehungen steht. Wer ist mir nahe? Bin ich bereit und offen für Gemeinschaft? Kann ich einladend sein für Andere? Wen habe ich vielleicht vergessen?
Eine gute Übung ist, Menschen, die mir begegnen, wenn ich unterwegs bin, anzulächeln oder anzusprechen. Ein Wort oder Satz wirkt mitunter wie ein Türöffner und es ist erstaunlich, wie freundlich oft erwidert wird.
Es ist keine Schande, sich einsam zu fühlen – es ist vielmehr der erste Schritt, um neue Verbindungen zu suchen. Wenn wir Zeit, Geld oder Fähigkeiten z. B. in unserer Kirchengemeinde, mit anderen teilen, entsteht Gemeinschaft, in der wir mit anderen Gottes Nähe und Freude erfahren können. Sie sind herzlich dazu eingeladen!
www.kirche-alt-rahlstedt.de
Das Bundesministerium für Bildung hat eine „Allianz gegen Einsamkeit“ initiiert. Sie soll Kräfte, Wissen und Engagement bündeln und Einsamkeit vorbeugen und lindern. Die „digitale Landkarte“ des Kompetenznetz Einsamkeit zeigt, wo Menschen in Deutschland Hilfe und Unterstützung finden können.
kompetenznetz-einsamkeit.de
info@strategie-gegen-einsamkeit.de
Ihre Marianne Ehlers
040 / 677 15 75